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Swiss Open Systems User Group

Workshop-Tage 2006

12.10. - WS14: SOA/ESB Applikationsentwicklung mit ASF ServiceMix

Ganztages-Workshop

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[Referenten] [Einleitung] [Programm] [Kursziel] [Adressaten] [Vorraussetzungen] [max. Teilnehmerzahl]

Referent/-in

Giacomo Pati, Otego AG

Giacomo Pati ist Mitgründer und CTO der Otego AG. Zugleich ist er seit über 6 Jahren aktiver Entwickler in der Apache Community und war lange Zeit eines der einzigen Schweizer Apache Member. Seit über 4 Jahren beschäftigt er sich mit der Entwicklung von IT-Infrastrukturen, welche SOA Konzepte beinhalten. Er hat bereits im 2001 mit der Erstellung einer SOA Architektur auf Basis eines Java Komponenten Modells und von Web Services in einem Mission Critical Projekt bei einem Finanzinstitut Erfahrungen gesammelt und diese konsequent in der Praxis erweitert.

Massimo Sonego, Otego AG

Massimo Sonego ist Mitgründer und CEO der Otego AG. Seit der Gründung der Otego AG 1998 beschäftigt er sich mit dem kommerziellen Einsatz von Open Source. Bei der Otego AG ist er auch als Projektleiter und OSS-Berater tätig. Neben der Projektleitung von IT-Architektur-Projekten ist er auch für die Erarbeitung von OSS Unternehmungsstrategien zuständig.
Zusammen mit Giacomo Pati und weiteren europäischen Apache Member und Committer ist er einer der Gründer der Orixo Gruppe, welche den internationalen Open Source Support (ASF-Produkte) sicherstellt.

Einleitung

Bereits seit einigen Jahren wird die Service orientierte Architektur (SOA) als die Lösung von Informatikproblemen verkauft (einmal mehr). Die Marketingprospekte und deren kommerzielle Produkte versprechen aber meistens zuviel. Trotzdem bietet SOA interessante Ansätze, welche tatsächlich die Qualität von Anwendungen und Infrastrukturen verbessern können.
Das Schlagwort Enterprise Service Bus (ESB) ist ebenfalls ein beliebtes Hipe-Wort, welches gerne von Produkteherstellern verwendet wird. Wie SOA bietet ESB ebenfalls interessante Lösungsansätze, die bei der Applikationsentwicklung ihren Weg finden werden.

Das Projekt ServiceMix der Apache Software Foundation (ASF) vereint die Ansätze von SOA und ESB in einer optimalen Form und ist durch die Verwendung des Java Business Interface (JBI / JSR-208) eines der ausgereiftesten Frameworks dieser Art.
In diesem Workshop wird mittels der ServiceMix Architektur und anhand von Hands-on Beispielen die Entwicklung von SOA/ESB Applikationen aufgezeigt. Um sich ein optimales Gesamtbild über die neuesten SW-Technologien zu erhalten, wird bei der Einführung ein kurzer Abstecher in die Welt von ASF Java durchgeführt, bei dem Projekte wie ActiveMQ, Maven, Axis, Geronimo (J2EE Architektur) etc. aufgezeigt werden.

Der Workshop ist für Entwickler und Technologie-Entscheidungsträger konzipiert und vermittelt mit den Hand-on Beispielen die ersten Schritte für die professionelle Anwendung von ServiceMix in der Praxis.

Programm

Der Workshop ist in drei Teile gegliedert, wobei der erste und teilweise ebenso der zweite Teil am Morgen auch für Entscheidungsträger gedacht sind. Im ersten Teil wird ein Überblick über ASF Java Projekte vermittelt, welche für die SOA/ESB Applikationsentwicklung wichtig sind (z.B. Geronimo, Maven, ActiveMQ etc.).
Der zweite Teil wird in Form eines Tutorials durchgeführt. Im diesem wird die ServiceMix-Architektur und deren Grundkonzepte erklärt, dabei wird der Zusammenhang mit den SOA/ESB-Konzepten aufgezeigt.

Folgende ServiceMix-Komponenten werden im Tutorial besprochen:

  • JBI Konzept
  • ServiceMix Komponenten
  • JBI Applikationsdesign
  • Erstellung von Lightweight Komponenten
  • Erstellung von Service Unit
  • Deployment in unterschiedlichen Umgebungen (Geronimo, Tomcat etc.)
  • Security und Überwachung
  • Installation

Im dritten Teil werden die aus dem Tutorial erarbeiteten Erkenntnisse mittels Hands-On Beispielen erweitert.

Kursziel

Die Teilnehmer/-innen erhalten einen Überblick in die Entwicklung von SOA/ESB Applikationen mittels des ASF-Projektes ServcieMix. Mittels Übungen können die ersten Erfahrungen mit dieser zukunftsträchtigen Technologie gesammelt werden.

Adressaten

Der Workshop richtet sich primär an Java- und Webentwickler/-innen und in zweiter Linie an Entscheidungsträger/-innen, die sich einen Überblick über neue Technologien verschaffen wollen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in der Entwicklung von SOA, Java, XML sind von Vorteil.

max. Teilnehmerzahl

22


Auswertung der Teilnehmer-Feedbacks

Basis 20 Feedbacks

kein Lerneffekt < > viel gelernt überhaupt nicht < > voll und ganz nie wieder < > jederzeit
Lerneffekt des Kurses Entsprach der Kurs
Ihren Erwartungen?
Würden Sie den Kurs
wiederbesuchen?
 
überhaupt nicht < > voll und ganz überhaupt nicht < > sehr zu viel Theorie < > zu viel Praxis
Würden Sie den Kurs
weiterempfehlen?
Nützen Ihnen die
Informationen bei Ihrer Arbeit?
War das Verhältnis
von Theorie und Praxis
ausgewogen?
 
zu kurz < > zu lang zu hoch < > zu tief dauernd < > überhaupt nicht
Wie war die Vortragsdauer
im Verhältnis zum Inhalt?
Wie war das Vortragsniveau
Verhältnis zu Ihren im
Vorkenntnissen?
Wie oft haben Sie
sich gelangweilt?
 
zu komplex < > zu einfach überhaupt nicht < > voll und ganz überhaupt nicht < > voll und ganz
Waren die Beispiele
angemessen?
Hat der Referent den Inhalt
verständlich vermittelt?
Ging der Referent
auf die Teilnehmer ein?
 
  • Einsetzungs-Beispiele (Szenarios / Usercases & Umgebung) haben mir gefehlt.
  • Theorie mit Praxisbeispielen verbinden
    Theorie schneller durchgehen
  • mehr anschauliche Beispiele für abstrakte Begriffe (z.B. Code- oder XML-Snippets) ev. aus didaktischen Gründen zuerst Code-Beispiele / Übungen / Demo zeigen, dann die Theorie (damit man das Ziel des langen JBI-Weges vorher mal gesehen hat :) )
  • Praktische Beispielee für die Erläuterung der Design-Patterns wären hilfreich -> z.B. Eclipse Projekte, die man zu Hause nachvollziehen kann
  • Weniger 3BI -> Teilnehmer sollten Vorkenntnisse mitbringen. Installation *muss* vor dem Kurs getestet werden!
  • Zu wenig Zeit für praktische Übungen, obwohl Kursbeschreibung anders lautet. Müsterlösungen (CD). Folien nummerieren. /ch/open-Enviroment (DDK, Eclipse, etc.) installieren _und_ testen :-)
  • Mehr Praxisbezug herstellen
  • Thema ist gut und aktuell, interessiert Kurs als Workshop ok; als Kurs zuwenig fundiert und zu absolut (mehr Architektur-Flexibilität erwartet) Service Mix-Teil war informativ und tiefreich
  • Leider konnte ich SN nicht starten, weder auf dem Schulrechner, noch auf dem eigenen Notebook. Die Symptome waren unterschiedlich. Von allen praktischen Beispielen hatte ich daher nichts.

Letzte Änderung:  12.05.2016

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