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Swiss Open Systems User Group

Workshop-Tage 2008

11.09. - WS9: Objektrelationales Mapping: Theoretische Konzepte und praktische Umsetzung mit JPA/Hibernate

Ganztages-Workshop

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Referent/-in

Jonas Bandi, Zühlke Engineering AG

Jonas Bandi studierte Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH Zürich und absolvierte Nachdiplomskurse an der ETH Zürich sowie an der Software Schule Schweiz in Bern.
Seit 7 Jahren arbeitet er als Softwareentwickler in verschiedensten Projekten: Von einer Flugzeugsteuerung über industrielle Steuerungsplatformen bis zu Enterprise-Applikationen. Zur Zeit arbeitet er als Software Engineer bei Zühlke in Bern.
Seit einigen Jahren gilt sein besonderes Interesse dem Einsatz von modernen Technologien und Methodiken in der Entwicklung von Enterprise Applikationen.

Einleitung

Spätestens seit Java EE 5 hat sich objektrelationales Mapping (ORM) als de facto Standard für den Datenzugriff in Enterprise Applikationen etabliert. Mit der zunehmenden Popularität von modernen agilen Frameworks wie Ruby on Rails, Grails, oder JBoss Seam gewinnt objektrelationales Mapping zusätzlich an Bedeutung.

Der Einsatz von objektrelationalem Mapping ist jedoch nach wie vor kein triviales Unterfangen und hat ernste Implikationen auf die Architektur und das Design von Applikationen Es ist daher nicht erstaunlich, dass die Konzepte und Ideen, welche dem objektrelationalen Mapping zugrundeliegen nach wie vor umstritten sind und die Grundlage für viele Diskussionen bilden, die oft hitzig und beinahe mit religiösem Eifer geführt werden.

Der Workshop behandelt die theoretischen Konzepte des objektrelationalen Mappings und erläutert diese mittels praktischen Beispielen und Übungen. Insbesondere werden die Umsetzungen dieser Konzepte in Java mittels Hibernate and JPA betrachtet.

Programm

  • Verschiedene Verfahren für den Datenzugriff im Vergleich
  • Vorteile und Probleme des objektrelationalen Mappings
  • Konzepte und Patterns des objektrelationalen Mappings und ihre praktische Umsetzungen
  • Vorstellung verschiedener Frameworks mit praktischen Beispielen und Übungen
  • Fortgeschrittene Themen des objektrelationalen Mappings
  • Einsatzgebiet und Alternativen des objektrelationales Mappings
  • Einführung in Hibernate und JPA
  • Verschiedene Anwendungs-Szenarien von Hibernate
  • Anwendung der theoretischen Konzepte und Patterns mittels Hibernate

Kursziel

  • Vermittlung der theoretischen Konzepte des objektrelationalen Mappings.
  • Vermittlung der Auswirkungen von objektrelationelem Mapping auf die Architektur von Enterprise Applikationen.
  • Vermittlung der Grundlagen für den Einsatz von objektrelationalem Mapping in Enterprise Applikationen.
  • Vermittlung der Grundlagen zur Evaluation von verschiedenen ORM-Frameworks.
  • Einführung in Hibernate und JPA.
  • Erleichtern der Lernkurve für Hibernate Anfänger/-innen.
  • Tips und Tricks für Hibernate Anwender/-innen

Adressaten

  • Entwickler/-innen und Architekt/-innen von Enterprise Applikationen, welche die theoretischen Konzepte und Grundlagen von ORM kennenlernen oder vertiefen wollen.
  • Entwickler/-innen welche die Frameworks Hibernate und JPA kennenlernen oder ihre Kenntnisse vertiefen wollen.
  • Die Beispiele und Übungen sind in Java ausgelegt. Die behandelten Konzepte und Grundlagen richten sich aber explizit auch an nicht-Java Entwickler/-innen.

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse der Architekturen von Enterprise-Applikationen
  • Grundkenntnisse in objekt-orientiertem Programmieren sowie relationalen Datenbanken und SQL
  • Grundkenntnisse in Java

max. Teilnehmerzahl

20


Auswertung der Teilnehmer-Feedbacks

Basis 17 Feedbacks

kein Lerneffekt < > viel gelernt überhaupt nicht < > voll und ganz nie wieder < > jederzeit
Lerneffekt des Kurses Entsprach der Kurs
Ihren Erwartungen?
Würden Sie den Kurs
wiederbesuchen?
 
überhaupt nicht < > voll und ganz überhaupt nicht < > sehr zu viel Theorie < > zu viel Praxis
Würden Sie den Kurs
weiterempfehlen?
Nützen Ihnen die
Informationen bei Ihrer Arbeit?
War das Verhältnis
von Theorie und Praxis
ausgewogen?
 
zu kurz < > zu lang zu hoch < > zu tief dauernd < > überhaupt nicht
Wie war die Vortragsdauer
im Verhältnis zum Inhalt?
Wie war das Vortragsniveau
Verhältnis zu Ihren im
Vorkenntnissen?
Wie oft haben Sie
sich gelangweilt?
 
zu komplex < > zu einfach überhaupt nicht < > voll und ganz überhaupt nicht < > voll und ganz
Waren die Beispiele
angemessen?
Hat der Referent den Inhalt
verständlich vermittelt?
Ging der Referent
auf die Teilnehmer ein?
 
  • ev. Bsp. einfach vorzeigen!?
  • Introduction + History can be a little reduced (20-30%)
  • Übungs-Setup mit ant/unit tests ist super!!!
    Übungs-Aufgaben evtl. etwas konkreter/zielgerichteter formulieren.
    Merci für den tollen Einsatz!!
  • Insgesamt zu wenig Zeit für beides, Theorie und Praxis.
  • Sehr gut, dass Architekturaspekte behandelt wurden.
    Theorieblöcke zeitlich weniger/kürzer am Stück halten (mehr unterbrechen durch Aktivierung)
    -> nach 30 min. lässt bei Zuhörern die Aufmerksamkeit nach
    -> Mehr Wechsel zwischen zwischen Therie- und Übungsblöcken (Aktivierung)
  • Der Kurs war u.a. als Einführung in Hibernate ausgeschrieben. Ich hätte mir mehr entsprechende Übungen gewünscht. Für mich zu viel genereller Stoff. Ein Einstieg mit Tipps und Tricks.

Letzte Änderung:  12.05.2016

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